Viele der „neuen“ Internet-Vermittler senken nicht nur das Preisniveau ihrer Branche, sondern mindern auch das Steueraufkommen

Airbnb, mittelfristig Uber, Helping.de, Betreut.de & Co. vermitteln Leistungen, die häufig von privaten Anbietern erbracht werden, die zuvor nicht aktiv waren. Diese privaten Anbieter führen selten Mehrwertsteuer ab – sei es weil keine Notwendigkeit besteht (Kleinunternehmer bis 17.500 Euro Umsatz) oder keine Bereitschaft. Dies wird in der laufenden Berichterstattung oftmals nicht berücksichtigt. Airbnb & Co. stellen somit nicht nur eine Gefahr für die bislang etablierten Dienstleister dar, sondern mindern auch für die Steuereinnahmen.
Es bleibt abzuwarten, ob die Bewertungen limitiert werden. Denn wer eine Wohnung für 100 Euro/ Nacht vermietet und 200 Bewertungen aufweist, hat logischerweise einen Umsatz von 20.000 Euro generiert. (Bei Uber ist der Zusatz „mittelfristig“ aufgeführt, da derzeit in Deutschland nur gewerbliche Fahrer akzeptiert werden.)