Fernsehen: Massiver Preisverfall als Herausforderung für die Hersteller

Lt. Handelsblatt v. 06.09.14 sank der durchschnittliche Verkaufspreis eines Fernsehers binnen eines Jahres um 42 Euro auf nur noch 564 Euro – bei besserer Leistung und größerer Fläche. Als einer der Gründe für diese desaströse Entwicklung wird das Denken in Marktanteilen genannt. Schwerwiegender ist allerdings die Verlagerung der Verbraucher-Ausgaben hin zu Smartphones. In 2014 dürften die Deutschen weitaus mehr für Smartphones als für Fernseher ausgeben (9 Mrd zu 5 Mrd. Euro). Die klassische Preisstrategie des Angebots hochwertiger Waren zu entsprechenden Preisen würde nicht greifen, da der Konsument nicht bereit sei anspruchsvolle Technologie adäquat zu bezahlen. Preisgestaltung wird in dieser Branche zwar wichtig sein, Kostenbewußtsein aber wohl noch stärker. Das Gros der Branchen kann hingegen den Ertrag mittels Pricing positiver als mittels Kostensenkung beeinflussen.

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