Erlös- und Preismodelle für Startups

Im Rahmen der Münchner Webwoche habe ich vor einigen Wochen den oben aufgeführten Vortrag gehalten. Was mich noch heute ein wenig überrascht: Viele der Teilnehmer waren sich der strategischen Bedeutung des richtigen Erlös- und Preismodells gar nicht bewußt.
1. Wer mit einem niedrigen Preis startet, kann es später schwer haben höhere Preise zu argumentieren.
2. Niedrige Preise bedeuten nicht nur weniger Marge, sondern (hoffentlich) mehr Umsatz. Aber wer finanziert den Umsatz? D.h. gerade ein Start-up mit Warenverkauf sollte sich bewußt sein: Je niedriger der Umsatz und je mehr umgesetzt wird, desto größer ist der Finanzierungsbedarf. Wer also möglichst wenig Mitspracherechte abgeben will, der sollte dies bei der Preisstrategie berücksichtigen.
3. Wer auf der Investorensuche ist, sollte an den Spruch von Peter Thielen (?) denken: „Kein Umsatz ist besser als wenig Umsatz.“ D.h. man sollte einem Investor durchaus seine Phantasie lassen. Diese wird aber genommen, wenn über Monate immer nur kleinere Umsätze getätigt werden. Dann lieber, wenn möglich (d.h. kein Handel etc.), keine Erlöse nehmen.

PS: Ich begleite übrigens Startups auf reiner Erfolgsbasis ()