Spritpreise im Tagesverlauf: Sehr volatil, aber einem Muster folgend (Dynamic Pricing)

Der ADAC hat festgestellt, dass der Sprit in der Nacht am teuersten ist (klar, weniger Tankstellen haben geöffnet und wer tankt schon zu dieser Uhrzeit?) und am Abend am günstigsten. Per Saldo sind Preisunterschiede von hohen 8 Cent/ Liter am Tag nicht ungewöhnlich. Derartige Preisschwankungen sind auf andere Produkte kaum übertragbar, die Logik hierhinter zu verstehen erscheint dennoch sinnig.
Eine Beobachtung, die ich als regelmäßiger Trier-Besucher gemacht habe: Dort sind die Benzinpreise sehr hoch (im Schnitt > 10 Cent höher als in München), obwohl sie im nahen Luxemburg extrem niedrig sind (im Schnitt > 10 Cent günstiger als in München). Meine Interpretation: Wer spart fährt eh über die Grenze nach Luxemburg. Wer dies nicht tun will oder einen Firmenwagen fährt, wird auch bereit sein an einer der wenigen Trierer Tankstellen viel zu zahlen.