Pricing von Kultmarken

Das Manager Magazin (08/2015) untersucht das Pricing von Kultmarken. Diese profitieren von „quasireligiöser Verbundenheit“ ihrer Kunden und kommen bei diesen im Ansehen ziemlich schnell hinter deren Ehepartner oder bestem Freund. Läuft ein „Kult erstmal heiß, übertreffen die Renditen schnell die kühnsten Erwartungen – siehe Apple, siehe Red Bull“, denn preislich kann fast alles verlangt werden.
Allerdings unterliegt wohl jeder Kult einem Lebenszyklus. Die zunehmende Nachfrage zieht Nachahmer an und schreckt die Stammkunden ab. Die Folge ist ein Abstieg, der selten oder nie aufgegehalten werden kann. Fazit: Wenn Kult, dann preislich nehmen was möglich ist, denn früher oder später ist es sowieso vorbei. Beispiele wie Bionade, Warsteiner, Kettler, Hollister etc. belegen dies.