Ist die Zeit gekommen für höhere Buchpreise im Handel?

Die Buchpreisbindung hat m.E. nicht wie gewünscht Verlage und Buchhandel schützen können. Den meisten Unternehmen der Branche geht es heute schlechter als vor einigen Jahren. Zugleich wird durch die Buchpreisbindung Amazon quasi subventioniert und so die Expansion des Internethändlers in andere Branchen finanziert.
Heute vermeldete der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Erstaunliches: In 2013 konnte der stationäre Buchhandel leicht zulegen, während die Internethändler verloren. Offenbar solidarisieren sich Teile der Konsumenten mit dem klassischen Buchhandel. (Ich selber gehöre auch dazu: Via Internet bestelle ich Bücher bei meinem örtlichen Buchhändler und hole sie dort.) Nun stellt sich die Frage: Kann aus der Solidarität noch mehr herausgeholt werden? Z.B. ein Preisaufschlag von 5% gegenüber den Preisen, die z.B. der Internethändler nimmt. Je nach Region und Leserschaft denke ich, dass dies möglich sein könnte.