Google fragt machbare Preise für neues Produkt ab

Für viele Unternehmen schwer vorstellbar, praktiziert es derzeit Google: Für ein neues Produkt (modulares Smartphone) befragt Google potenzielle Kunden nach den machbaren Preisen. Untersuchungen zeigen, dass derartige Umfragen sehr hilfreich sein können und Kunden nicht automatisch versuchen den Preis zu drücken. Je nach Kunden-Bewertung kann dann der Verkaufspreis deutlich die klassische Kalkulation übertreffen.
Durchaus kritisch anzusehen sind dabei m.E. zwei Faktoren, die Google aber sicherlich bedacht haben wird:
1. Durch die modulare Abfrage können Kunden schnell ihr Budget überschreiten. Wer – weil er die Funktion interessant findet – stets den höchsten Wert anklickt, suggeriert in Summe einen sehr hohen Verkaufspreis, über den er dann allerdings erschrocken sein dürfte.
2. Es nehmen Personen an der Umfrage teil, die Geld hierfür erhalten. Möglicherweise werden hierdurch „geldiege“ Kunden vernachlässigt.
Aber wie erwähnt, dürfte dies Google berücksichtigen.
Hier der Link, der anschaulich zeigt, welches die relevanten Werttreiber sind.
Apropos Google: Festmontierte Windräder waren womöglich gestern, da teuer und häßlich. Die Zukunft kann Makani gehören. Das Video auf der Mitte der Seite ist m.E. sehenswert.