EZB-Politik bedroht die Margen der Unternehmen in der Euro-Zone

Aus Sorge vor Deflation hat die EZB die Geldpolitik weter gelockert. Die beabsichtigte Begleiterscheinung ist eine Schwächung des Euros. Hierdurch soll einerseits der Export erleichtert werden, aber auch die Einfuhren verteuert werden um so eine Deflation zu verhindern. Von Mai bis heute hat der Euro bereits 10 Cent gegenüber dem Dollar verloren (Link). D.h. bei unveränderten Rohstoffpreise in Dollar sollten die Einkaufspreise im Dollar-Raum um über 7% steigen. Die Margen (Rohertragsquote) werden somit sinken.
D.h. insbesondere import-lastige Unternehmen sollten sich überlegen, wie sie höhere Verkaufpreise erzielen können – gerne mit meiner Hilfe.