Fallstudie Eurosport: Beispiel für professionelle Preisgestaltung

Als Radsport-Fan bin ich treuer Anhänger von Eurosport. Ab Mai geht´s jedes Jahr los mit dem Giro Italia. Die Einschaltquoten von Eurosport liegen bei den großen Rundfahrten regelmäßig über denen der öffentlich-rechtlichen Sender. Ab und zu habe ich Mittags im Büro in den PC reingeschaut für eine Monatsgebühr von 5,99 Euro. Finanziert wurde die Übertragung bislang vor allem durch Werbung, die allerdings nicht viel kosten kann, da kleine Marken immer wieder zu sehen waren. Und dieses Jahr? Live-Übertragung nur noch auf dem Sky-Ableger von Eurosport. Zeitversetztes Sehen nur noch auf Eurosport 2, das i.d.R. nicht über den Fernseher, sondern nur via Internet zu empfangen ist. Vorteil für Eurosport: Abschöpfen der richtig Radsportbegeisterten via Sky, Semi-Fans (wie ich es bin) zahlen zumindest etwas für die Internet-Übertragung. In Summe dürften die Einnahmen allein in Deutschland um > 1 MioEuro steigen.