Einzelhandel: Abverkauf um jeden Preis?

Als Folge des Corona bedingten Lockdowns sehen gerade Einzelhändler aus den Bereichen Texitlwirtschaft und Sport mit Schrecken das Saison-Ende näherkommen. Ihre vollen Läger wollen sie reduzieren, koste es, was es soll. Neben hohen Rabatten sind sie bereit Provisionen (z.B. an Zalando oder Amazon) und Versandkosten sowie Retouren zu akzeptieren um an Liquidtät zu gelangen. Die Folge werden hohe Verluste sein – auch bilanziell (Stichwort Eigenkapital).

Vor diesem Hintergrund erscheint es mir eine Option nur moderate Abverkäufe anzustreben und die dringend benötigte Liquidität mittels KfW-Darlehen zu sichern und zugleich zu versuchen die Miete temporär zu reduzieren. Dies ist mit einer Gesetzesänderung Ende November erleichtert worden. Die jetzt nicht verkaufte Ware kann dann in der kommenden Saison mit „kleineren“ (20 bis 30%?) Rabatten verkauft werden. Da dann Provisionen und das Risiko Retouren entfallen, werden so Verluste deutlich reduziert.

Hilfreich bei all dem sind Szenario-Rechnungen. Dieses bietet der Betreiber der Website, die Equity Advice Unternehmensentwicklungs GmbH, mit einem kleinen Zeiteinsatz an. Durch die Dokumenation des Ganzen erhalten Sie zugleich eine aussagefähige Plan-Rechnung für die Hausbank bzw. die KfW sowie den Vermieter.