AvP-Insolvenz: So kann es für Apotheken weitergehen

Durch die Insolvenz des eigentlich von der Bafin beaufsichtigten Abrechners, geraten viele Apotheken in Liquiditätsnot. Diese dürfte i.d.R. nicht existenzgefährdend sein. Letztlich gibt es drei Möglichkeiten den Liquiditätsausfall zu decken:
– Einlage privater Mittel
– Finanzierung durch die Hausbank
– Verhandlung mit dem Großhändler zwecks Streckung der Zahlungsziele.

Erfahrungsgemäß wird die Rettung durch den Großhändler besonders teuer. Daher stellt die Hausbank-Variante die günstigste Variante dar, wenn kurzfristig keine privaten Mittel verfügbar sind.

Die Hausbank oder ein anderes Institut (wenn es keine Hausbank gibt) will natürlich wissen, ob das Darlehen zurückgezahlt werden kann. Hierfür ist eine integrierte Unternehmensplanung hilfreich bis notwendig. D.h. die vergangene Entwicklung (GuV/ Bilanz) wird dargestellt und die Zukunft geplant. Nach Abzug der Investitionen, Entnahmen, Steuern und Tilgungen etwaiger bereits vorhandener Darlehen verbleibt ein Rest, der Free-Cash-Flow, der für die Tilgungen zur Verfügung steht. Die Bank wird nach Sicherheiten fragen. Haben Sie keine beleihbaren, gibt es i.d.R. Bürgschaften von Förderbanken auf Landesebene.

Derartige Planungen/ Darstellungen erstellt der Autor seit Jahrzehnten bundesweit.Er ist Apotheken-erfahren und seine Arbeit kann zu 50% von der Bafa gefördert werden (ein Anruf und ich erläutere Ihnen gerne das Procedre). Bei einem Zeiteinsatz von 1-2 Tage verbleiben somit Netto-Kosten von lediglich 1.000 bis 2.000 €.

Infos zum Autor finden Sie hier (Link).